Barcamps werden auch als „Unkonferenzen“ bezeichnet, weil sie den klassischen Konferenzrahmen auf den Kopf stellen. Hier gibt es keine vorab festgelegten Speaker oder eine fertige Agenda. Stattdessen legen die Teilnehmer:innen selbst die Themen fest und gestalten den Tag mit ihren eigenen Sessions, Workshops oder Diskussionsrunden.
Ein Barcamp beginnt mit einer kurzen Eröffnungsrunde, bei der sich alle mit Namen und drei Hashtags vorstellen, um bereits in dieser Phase potenzielle Beziehungen sichtbar zu machen. Danach können allen Themen für Sessions „pitchen“. Bei Interesse wird das Thema in den Sessionplan aufgenommen. Die verschiedenen Sessions laufen parallel, die Teilnehmer:innen können frei zwischen den Themen wechseln. Ziel ist es, Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen.